Onlineshops im B2B-Sektor: So finden Unternehmen das passende Shopsystem

Kein erfolgreicher Onlineshop ohne ein passendes Shopsystem. Die Auswahl sowohl zwischen Anbietern als auch den verschiedenen Shopsystem-Varianten ist riesig. Zwar ist Jimdo insgesamt das beliebteste Shopsystem in Österreich, die Entscheidung sollten Unternehmen jedoch auf Grundlage mehrerer individueller Faktoren treffen.

Welche Option ist also die sinnvollste und erfüllt sowohl aktuelle als auch künftige Unternehmensanforderungen? Dies lässt sich pauschal nicht beantworten, da sich Käufergruppen, Produktsortimente und Unternehmensziele stark voneinander unterschieden können.

Beitrag geschrieben von Isabel Lang, Head of Marketing bei A-COMMERCE

Du hast Fragen? Nimm Kontakt auf!

Jetzt kontaktieren

Die Frage, welches Shopsystem denn am besten zum eigenen Vorhaben passt, ist allgegenwärtig. Im Folgenden finden sich nützliche Informationen darüber, welches Shopsystem zu den individuellen Belangen passt und mit welcher Option sich die Customer Journey möglichst intuitiv und damit profitabel gestalten lässt. Als Hilfestellung hat unser Partner, der Online-Payment-Anbieter Mollie, u. a. ein Shopsystem-Vergleichstool entwickelt, um Onlineshops bei der Auswahl der richtigen Lösung zu unterstützen.

SaaS, Open Source oder On-Premises?

Open-Source-Option – das anpassbare Shopsystem

Besonders für Unternehmen, die ein umfangreiches Produktsortiment in ihrem Onlineshop anbieten, ist ein individuell anpassbares Shopsystem von Vorteil, das sich nach Belieben skalieren lässt. Die Kosten sind zwar zunächst höher als für andere Varianten, allerdings lohnt sich die Investition. Bei einem Open-Source-Shopsystem profitieren Unternehmen von einem großen Funktionsumfang. Anspruchsvolle Logistik-Begebenheiten, eine internationale Lieferkette sowie ein mehrsprachiger Onlineshop stellen damit kein Problem dar.

Eine Open-Source-Lösung ist besonders flexibel und Unternehmen können sie an ihre individuellen Herausforderungen anpassen. Allerdings erfordert sie einiges an technischem Know-how auf Unternehmensseite. Daher haben Shopsystem-Anbieter neben der kostenlosen Option oftmals auch kostenpflichtige Dual-License-Strategien im Programm. Diese beinhalten hilfreiche Zusatzfunktionen sowie einen Kundensupport. Die beliebtesten Open-Source-Anbieter in Österreich sind Shopware und Oxid eSales.

Software as a Service (SaaS) – das „gemietete“ Shopsystem für KMU

Onlineshops von kleinen und großen Unternehmen unterscheiden sich am meisten hinsichtlich der Produktauswahl und des Kundenkreises. Erstere ist bei KMU-Shops überschaubarer und zweiterer deutlich spezifischer als bei Big Playern. Das liegt daran, dass KMU oftmals eine Nische bedienen, in der die (potenziellen) Kunden wissen, wonach sie suchen. Die Kundengruppe hat eine feste Erwartungshaltung bezüglich des Sortiments. Kleinere Unternehmen müssen demnach besonderen Wert auf Kundennähe und lieferbare Produkte legen sowie ihren Shop schnell und einfach nutzbar gestalten, um wettbewerbsfähig zu sein.

Die ideale Lösung für KMU sind daher SaaS-Shopsysteme (SaaS = Software as a Service). Das Bezahlsystem für SaaS ist flexibel. Unternehmen können die cloudbasierten Shoplösungen sowohl monatlich oder jährlich als auch „on Demand“ bezahlen. Der Onlineshop ist einfach aufzusetzen und schnell funktionsfähig, da er auf einem Baukastenprinzip basiert. Technisches Know-how wie bei Open-Source-Lösungen ist nicht notwendig. Die beliebteste SaaS-Plattform in Österreich ist Jimdo.

On-Premises-Lösung – der sichere Allrounder

Insbesondere dann, wenn Unternehmen hohe Sicherheitsauflagen erfüllen müssen (siehe Finanzbereich), ist es von Vorteil, wenn das Shopsystem in Gänze inhouse verwaltet werden kann. Deswegen sind SaaS-Systeme, die komplett extern gehostet werden, eher weniger geeignet. On-Premises-Lösungen hingegen können Unternehmen intern hosten und daher sämtliche Abläufe kontrollieren. Der Kostenaufwand für ein solches Shopsystem ist deswegen höher, weswegen sie insbesondere für größere Unternehmen mit entsprechendem Budget und starkem Sicherheitsfokus relevant sind. Als On-Premises-Lösung können Unternehmen beispielsweise das Shopsystem von Gambio nutzen.

Fazit: Welches Shopsystem eignet sich für welches Unternehmen?

Alle Onlinehändler möchten ihren Kunden ein schnelles, sicheres und intuitives Shopping-Erlebnis bieten, allerdings lassen sich im Branchenvergleich zahlreiche Unterschiede in Bezug auf die spezifischen Bedürfnisse der Kunden entdecken. Die Unternehmen müssen also diese besonderen Wünsche Ihrer Zielgruppe kennen und in Ihrer Shopsystem-Auswahl berücksichtigen, um Conversions und Umsatzzahlen zu steigern.

  • Open-Source-Lösungen:
    Ideal für Unternehmen in den Branchen Lebensmittel / Gastronomie, Healthcare und Fitness, Software sowie für Non-Profit-Organisationen
  • SaaS-Lösungen:
    Besonders geeignet für KMU in den Bereichen Konsumgüter und Mode, aber auch für größere Unternehmen in der Möbelindustrie
  • On-Premises-Lösungen:
    Ähnlich wie bei Open-Source-Lösungen: Onlineshops, die sich mit Healthcare und Fitness, Software, Lebensmittel / Gastronomie beschäftigen, aber auch passend für Non-Profit-Organisationen

Im Einzelhandel-E-Commerce findet sich eine Vielzahl von Shopsystem-Varianten und -Anbietern, da die Branche nicht homogen ist und die spezifischen Ziele und Anforderungen der Unternehmen zum Teil stark variieren (können).

Im Shopsystem-Guide von Mollie finden Unternehmen weitere detaillierte Insights und Informationen zu den Trends der jeweiligen Branchen.


Beitrag geschrieben von Isabel Lang, Head of Marketing bei A-COMMERCE

Du hast Fragen? Nimm Kontakt auf!

Jetzt kontaktieren

Das könnte euch noch interessieren

Die neue PayPal Commerce Lösung für Händler in Österreich!

Mit März hat PayPal in Österreich eine Commerce Plattform für klein- und mittelständische Händler eingeführt. Diese bietet dank vollständig integrierten Zahlungsmethoden und KI-unterstütztem Betrugsschutz ein komplett neues Nutzererlebnis. Was bedeutet das nun? Das heißt, dass Händler nun die Möglichkeit haben, anhand dieser Integration Zahlungen zu akzeptieren, die von den verschiedensten Zahlungsmethoden eingehen - und das ist über 100 Währungen und aus mehr als 200 Märkten weltweit! Weiters heißt das auch, dass es PayPal damit schafft, Kunden die bestmögliche Flexibilität beim Zahlungsvorgang anzubieten und nun auch Kunden ohne PayPal Konto zu erreichen!

Ist euer Onlineshop bereit für einen 2. Lockdown?

Das Jahr 2020 ist Anders. Für viele Bereiche der Wirtschaft hat die europaweite Covid-19 Pandemie starke Einschränkungen gebracht. Viele Unternehmen kämpfen seit Monaten mit starken Umsatzeinbrüchen und einer schwierigen wirtschaftlichen Lage.

Das waren die A-COMMERCE Days 2020!

3 Tage Digital A-COMMERCE Days 2020 – das war die Entscheidung, die wir im Frühjahr getroffen haben! Denn der A-COMMERCE Day ist und bleibt ein Fixpunkt im Eventkalender und an besondere Umstände und Gegebenheiten gilt es sich anzupassen! Daher freut es uns umso mehr, dass wir die vergangenen 3 Tage voll und ganz den Digital A-COMMERCE Days 2020 powered by CRIF widmen konnten und über 1000 E-Commerce Interessenten vom Event überzeugen konnten.